ALBERTO BOCINI, geboren in Prato / Toskana, studierte am „Conservatorio L. Cherubini“ in Florenz bei Franco Petracchi. Er spielte als erster Bassist in verschiedenen führenden italienischen und internationalen Orchestern, darunter dem Orchester der Mailänder Scala, London Symphony Orchestra, I Solisti Veneti und dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta. 2012 zog sich Alberto Bocini aus dem Orchesterbetrieb zurück, um sich seiner Karriere als Kammermusiker, Solist und Dozent zu widmen. Er ist Mitglied der „Bass Gang“ und seit 2009 Professor der Haute Ecole de Musique de Geneve. • DANIEL DEL PINO, geboren im Libanon als Sohn spanischer Eltern, ist einer der führenden spanischen Konzertpianisten in der internationalen Szene. Del Pino spielte in den prestigeträchtigsten Konzertsälen aller fünf Kontinente, darunter Salle Geveau in Paris, Teatro Arriaga in Bilbao, der Carnegie Hall New York, in Marokko, Israel, Brasilien und Japan. Als Solist spielte er mit renommierten Orchestern und bei Festivals rund um den Globus. Von 2002–2005 war Daniel del Pino Professor für Klavier am Konservatorium in Toledo und unterrichtet seitdem auch Meisterkurse in Europa, im Nahen Osten und den USA. Er nahm mehrere CDs auf, darunter auch „Live in Villa San Lorenzo“ mit Alberto Bocini.
zu ihrem Konzert am 17. März 2018
TRIO JEAN PAUL: ECKART HEILIGERS (Klavier). In Kleve geboren. Studium bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und Leon Fleisher in Baltimore, USA. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des DAAD und des Deutschen Musikwettbewerbs. France Graage Performance Scholarship. • Vielfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, u.a. in Vercelli, Athen, Salt Lake City und Oslo. Weltweite Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter. • Professur für Klavier und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste. Meisterkurse im In- und Ausland und Juror bei internationalen Musikwettbewerben. • ULF SCHNEIDER (Violine). In Salzgitter geboren. Studium bei Jens Ellermann in Hannover, bei Felix Galimir und Masao Kawasaki an der Juilliard School in New York sowie bei Thomas Zehetmair an der Universität der Künste in Berlin. • Vielfältige solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit.
CD-Veröffentlichungen bei Ars Musici, CAvi, Membran und ECM. • Professur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Dozent zahlreicher Meisterkurse und Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Ulf Schneider spielt eine Carlo Giuseppe Testore Violine aus dem Jahre 1725, eine großzügige Leihgabe eines privaten Sammlers in Deutschland, vermittelt durch die Violin Assets GmbH. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website: ulfschneider-violine.de • MARTIN LÖHR (Violoncello). In Hamburg geboren. Studium bei Wolfgang Mehlhorn in Hamburg, bei Zara Nelsova an der Juilliard School in New York sowie bei Wolfgang Boettcher an der Hochschule der Künste in Berlin. • Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Masefield Stipendium. Teilnehmer der Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“. Förderpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden. • 1995 1. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb „Jeunesses Musicales“ in Belgrad. Weltweite solistische und kammermusikalische Tätigkeit. • Solocellist der Berliner Philharmoniker sowie Unterrichtstätigkeit an der Herbert-von-Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Dozent von Meisterkursen im In- und Ausland und Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben.
zu ihrem Konzert am 16. Februar 2018
Die in Japan geborene Pianistin AKEMI MURAKAMI studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Kunst Kyoto und an der Hochschule für Musik Freiburg. Ihr Meisterklassendiplom in Liedgestaltung erhielt sie bei Helmut Deutsch und Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München. Meisterkurse bei Graham Johnson, Wolfram Rieger, Christian Gerhaher, Gerold Huber, Thomas Quasthoff, Justus Zeyen, Ian Bostridge, Julius Drake und Thomas Hampson gaben ihr weitere wichtige Impulse. • Sie ist Preisträgerin und Finalistin vieler bedeutender Wettbewerbe und wirkt solistisch, als Gesangsduo- und Kammermusikpartner bei vielen Konzerten und Festivals mit. So spielte sie beim Musikfestival Heidelberger Frühling, der Schubertiade in Schwarzenberg, dem Aldeburgh Festival, dem Queen Elisabeth Music Chapel Festival in Brüssel sowie bei den Festspielen Europäische Wochen Passau. Darüber hinaus wurde sie durch die Organisation YEHUDI MENUHIN „Live Music Now“ gefördert. • Unter anderem ist die Pianistin als offizielle Begleiterin beim ARD-Musik-Wettbewerb für Gesang und bei der „Liedakademie Vienna“ mit Angelika Kirchschlager engagiert. Ihre Arbeit ist in zahlreichen Mittschnitten großer Rundfunksender wie Bayerischer Rundfunk und Deutsche Welle dokumentiert. • Zusammen mit dem Bariton Andreas Burkhart bildet sie seit 2011 ein festes Duo. Weitere Liedpartner sind u.a. Angelika Kirchschlager, Julian Prégardien und Thomas E. Bauer. Akemi Murakami ist Initiatorin und künstlerische Leiterin der Liederabendreihe „LIEDERLEBEN“ in München.
zu ihrem Konzert am 29. April 2018
Die Niederländerin fing ihr Geigenstudium bei Piet ’t Hart an der Musikschule Veldhoven (NL) an und setzte dieses am Königlichen Konservatorium Den Haag bei Jaring Walta fort. Anschließend studierte sie an der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bei den Konzertmeistern dieses Orchesters. • Sie war Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe in den Niederlanden und Konzertmeisterin des Schleswig-Holstein Musik Festival Orchesters und des Gustav Mahler Jugendorchesters. • MARIJE GREVINK ist Mitglied der Jazzgruppe „Orange String Quartet“ und künstlerische Leiterin des Streichorchesters „Kammerensemble Opus Zwei“. Zudem ist sie Mitgründerin des Barockensembles L’Accademia Giocosa, das auf historischen Instrumenten spielt. Seit Februar 2003 ist sie erste Geigerin im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im Rahmen ihrer Orchestertätigkeit setzt sie sich für die musikvermittelnde Jugendarbeit ein.
zu ihrem Konzert am 12. November 2017
KATJA STUBER, in Roding in der Oberpfalz geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christian Gerhaher und schloss ihr Studium 2008 mit Auszeichnung ab. In München besuchte sie die Oratorien- und Liedklassen von Christoph Hammer, Juliane Banse und Helmut Deutsch. In Saarbrücken beendete sie im April 2011 ihr Meisterklassenstudium bei Ruth Ziesak ebenfalls mit Auszeichnung. Aktuell arbeitet sie mit Margreet Honig in Amsterdam. • In der Spielzeit 2009/2010 war die Sopranistin als Ensemblemitglied im Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert und kehrte danach als Gast an dieses Haus zurück. Von 2014 bis 2017 war sie Ensemblemitglied im Staatstheater Darmstadt und währenddessen als Gast im Staatstheater Wiesbaden und Staatstheater Bonn zu hören. • Im Sommer 2011 feierte Katja Stuber ihr viel beachtetes Debüt bei den 100. Bayreuther Festspielen (Partie des Jungen Hirten) in einer Neuinszenierung von Richard Wagners Tannhäuser und unter musikalischer Leitung von Thomas Hengelbrock. • Bei den Festspielen der Jahre 2012–2014 war sie in der gleichen Partie unter Christian Thielemann und Axel Kober zu hören. • Als Konzert-Solistin musiziert Katja Stuber mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchener Symphonikern, dem Bach-Collegium München, den Stuttgarter Philharmonikern, Concerto Köln, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem NDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra  und der Akademie für Alte Musik Berlin. Sie singt unter namhaften Dirigenten wie Daniel Harding, Peter Dijkstra, Hans-Christoph Rademann, Thomas Hengelbrock, Giovanni Antonini, Konrad Junghänel, Philippe Herreweghe und Herbert Blomstedt. • Im Sommer 2013 war Katja Stuber zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen mit Mozarts „Requiem“ zu Gast. Im Festspielsommer 2015 kehrte sie in der Partie der „Belinda“ (Purcell: Dido und Aeneas) dorthin zurück. • Engagements der aktuellen und kommenden Spielzeit führten und führen die Sopranistin zum Eröffnungskonzert 2017 des Bachfestes Leipzig, zu ihrem Debüt mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter Giovanni Antonini, sowie zu „Winter in Schwetzingen“ mit der deutschen Erstaufführung von Nicola Porporas „Mitridate“, in der Rolle der Ismene. Mit besonderer Vorfreude blickt Katja Stuber ihrem Debüt als „Mélisande“ (April und Juni 2018) entgegen, mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der litauischen Star-Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla. • Opernaufzeichnungen und Konzertmitschnitte sind bei Labels wie SONY, Oehms-Classic, Deutsche Harmonia Mundi und Naxos erschienen. Die erste Solo-CD „Lachen und Weinen“ mit Liedern von Schubert, Hindemith und Weill, zusammen mit dem Pianisten Boris Kusnezow, wurde im März 2016 veröffentlicht und erntete beste Rezensionen. (www.cec-music.de) • Katja Stuber ist Stipendiatin der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now e.V., sowie des Deutschen Bühnenvereins. Als Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs 2010 wird Katja Stuber im Rahmen der „Künstlerliste – Solisten des Deutschen Musikwettbewerbs“ – gefördert. Professionelle Klangkörper aus Deutschland, die die Sopranistin für ein Solokonzert engagieren, können hierfür einen Zuschuss beim Deutschen Musikrat beantragen. • Mit dem Wintersemester 2017/18 tritt Katja Stuber eine hauptamtliche Dozentur im Fach Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg an.
zu ihrem Konzert am 12. November 2017
DUO RUNGE & AMMON: ECKART RUNGE war in seinem Studium Preisträger internationaler Wettbewerbe, wie dem „Premio Stradivari Cremona”, „Leonard Rose Competition“ und dem „Concours International de Genève“. Als Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs nahm er an der Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ teil und gastierte als Solist regelmäßig bei Sinfonieorchestern in Deutschland wie der Klassischen Philharmonie Bonn, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, der Staatskapelle Halle, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Philharmonie Merck Darmstadt, den Philharmonischen Orchestern Koblenz, Bremen und Lübeck. • Als Solist arbeitete Eckart Runge mit Dirigenten wie Olivier Cuendet, Laurence Renes, Heribert Beissel, Roman Bogli und David Stern zusammen. • Neben den großen Cellokonzerten tritt er auch mit weniger häufig gespielten Werken auf wie „Don Quixote“ von Richard Strauss, „Shelomo- Rhapsodie Hebraique“ von Ernest Bloch oder den Penderecki Cellokonzerten. • JACQUES AMMON, in Santiago de Chile als Kind deutsch-chilenischer Eltern geboren, machte 1989 als 1. Preisträger des Internationalen Claudio Arrau-Klavierwettbewerbs erstmals auf sich aufmerksam. Regelmäßig tritt er als Kammermusikpartner von Daniel Hope auf und berät „Salut Salon“ künstlerisch. Ammon lehrt seit 2015 als Professor an der Leipziger Musikhochschule.
zu ihrem Konzert am 06. Oktober 2017
GilliSchwarzmannDie international gefeierte Flötistin GILI SCHWARZMANN konzertiert als Solistin rund um den Globus gemeinsam mit Orchestern wie dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Israeli Chamber Orchestra, der Berliner Camerata, dem Valencia Symphony Orchestra, dem Sinfonie Orchester Berlin, dem Potsdamer Kammerorchester, The Hulencourt Soloist in Brüssel, dem Nord Niederlande Orchester, European Symphony, Tallin Chamber Orchestra und dem Polish Iventus Orchestra, um nur einige zu nennen. • Als Solistin und begeisterte Kammermusikerin genießt Gili Schwarzmann die regelmäßige Zusammenarbeit mit einigen der führenden Musikern unserer Zeit, wie Alisa Weilerstein, Amihai Grosz, Lioba Braun, Emmanuel Paud und Guy Braunstein und erscheint auf den bekanntesten Bühnen Europas, unter anderem des Musikvereins Wien, der Queen Elisabeth Hall in London, im Mozarteum Salzburg, der Berliner Philharmonie oder der Hamburger Laeiszhalle. Außerdem ist sie regelmäßige Teilnehmerin vieler renommierter Festivals wie dem Jerusalem Chamber Music Festival, Musique a l’emperi in Salon De Provence, Salzburg Festival, Lucerne Festival, Zagreb Chamber Music Festival und dem Rolandseck Festival in Deutschland. • Gili Schwarzmanns Konzerte wurden von Sendern wie dem SWR, RBB, WDR, Deutschlandradio Kultur und der BBC aufgezeichnet und gesendet. • Nach Abschluss ihrer Studien in Israel mit Auszeichnung setzte sie ihre musikalische Ausbildung bei der Münchner Musik Akademie in der Klasse von Prof. Andras Adorja fort. Noch während des Studiums gewann sie zahlreiche Preise, darunter den Internationalen Solowettbewerb in Prag, ein Stipendium der Amerikanisch-Israelischen Kulturstiftung und ein Vollstipendium der Tel Aviv-Akademie. Gili Schwarzmann hatte das Privileg, mit hervorragenden Flötisten wie Emmanuel Pahud, Philippe Bernold, Michel Debost, Davide Formisano und Pierre Yves Artaud zu arbeiten. Von 2007 bis 2012 war sie Mitglied des „West-Eastern Divan Orchestra“ unter Maestro Daniel Barenboim.
zu ihrem Konzert am 25. September 2016
mor_biron„Als Jugendlicher habe ich mir immer die großartigen Videos mit Karajan angeschaut. Damals wünschte ich mir nichts sehnlicher, als einmal drei Minuten mit den Berliner Philharmonikern zu musizieren. Und nun habe ich diese Möglichkeit bekommen…! Dieses Orchester spielt die Musik ganz genauso so, wie ich sie mir vorstelle. Das macht für mich die Arbeit hier so besonders. Und dann die Kollegen! Diese Mischung aus ganz verschiedenen Persönlichkeiten, die sich in der Musik zur Einheit zusammenfinden.“ • Die tiefen Töne übten schon immer eine große Anziehungskraft auf ihn aus. MOR BIRON, geboren in Rehovot, Israel, spielte bereits Violoncello und Bassblockflöte ehe er sich – inspiriert von einem Konzerterlebnis – für das Fagott entschied. Sein erster Lehrer Gad Lederman war Mitglied des Israel Philharmonic Orchestra. 2001 begann er ein Fagottstudium an der Akademie für Musik in Jerusalem, das er 2004 bei Klaus Thunemann und Volker Tessman an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin fortsetzte. Mor Biron wurde mit Ersten Preisen beim Mozartwettbewerb der Jerusalem Academy (2002) und beim AVIV Wettbewerbs Tel Aviv ausgezeichnet. • Von 2004 bis 2006 war er Stipendiat der Orchester Akademie der Berliner Philharmoniker. Mor Biron, dessen musikalische Ausbildung von Stipendien der America-Israel Cultural Foundation und der Barenboim-Said Foundation unterstützt wurde, sammelte in diversen Orchestern praktische Erfahrung u.a. in der Jerusalem Camerata, im Gustav Mahler Jugendorchster und im Berliner Sinfonie-Orchester (heute: Konzerthausorchester). • Seit 2000 ist er außerdem Mitglied und Solist im West-Eastern Divan Orchester unter Daniel Barenboim. Bevor er zu den Berliner Philharmonikern kam war er Solofagottist des Orquesta del Palau de les Arts »Reina Sofia« in Valencia unter Lorin Maazel. Seiner Liebe zur Kammermusik geht er mit den Kammermusikgruppen „Bläser der Berliner Philharmoniker“, „Philharmonisches Oktett“ und dem „Ensemble Berlin“ nach. Natürlich hat er auch außermusikalische Interessen: Er spielt Basketball, kocht für sich und andere und besucht gerne seine Heimat Israel, wo er mit Freunden genießt, was ihm dieses wunderbare Land bietet.
zu seinem Konzert am 25. September 2016
Martina_Filjak_1Ihre unbeirrbare Liebe zur Musik wurde ihr von ihren musikalischen Eltern in die Wiege gelegt. Nach ihrem Studium an der Musikakademie in Zagreb, absolvierte sie ihre Ausbildung am Wiener Konservatorium und anschließend an der Hochschule für Musik in Hannover. Sie belegte Meisterklassen an der Klavierakademie in Como. • Seit ihrem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen Cleveland Klavierwettbewerb konzertierte MARTINA FILJAK auf wichtigsten Konzertpodien wie Carnegie Hall New York, Konzerthaus Berlin, Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, Palau de la Música Catalana, Sala Verdi und Auditorio in Mailand, Teatro San Carlo Neapel und Salle Gaveau Paris. Bereits vor ihrem Sieg beim Cleveland-Wettbewerb gewann sie die ersten Preise beim Viotti Internationalen Klavierwettbewerb in Italien (2007) und dem Maria Canals Internationalen Klavierwettbewerb in Barcelona (2008) und war Preisträgerin beim Busoni Wettbewerb in Bozen (2007). • Als Solistin trat Martina Filjak u.a. mit dem Cleveland Orchestra, dem San Antonio Symphony, dem Florida Orchestra, den Deutschen Radio Philharmonikern, der Staatskapelle Weimar, dem Orchestre Philharmonique de Strassbourg, dem Orchestre Symphonique de Nancy, dem Orquesta Sinfonica de Barcelona, dem Moscow Radio Symphony Orchestra und dem Israel Chamber Orchestra auf, unter Dirigenten wie Michael Schønwandt, Heinrich Schiff, Theodor Guschlbauer, Sebastian Land-Lessing, Christopher Warren-Green, JoAnn Falletta und Stefan Sanderling. • Martina Filjaks Debüt CD mit Sonaten von Antonio Soler erschien 2011 beim Plattenlabel Naxos. Im August 2013 wurde ihre Kammermusikaufnahme mit Jan Vogler und Christian Poltéra bei Sony classical veröffentlicht. • Die Saison 2014/15 fing an mit Konzerten bei dem Rio Music Week in Rio de Janeiro. Zu den Debütauftritten der Saison zahlen Konzerte mit der Slovenische Philharmonie und Marcelo Lehninger, dem Japan Century Orchestra und Alan Buribayev, den Zagreber Philharmoniker und Hans Graf, den Sinfonieorchester Aachen und Kazem Abdullah, dem Orchestra Sinfonica LaVerdi sowie bei den Serate Musicali in Mailand. Zukünftige Projekte in 2015-16 sind mit u.A. mit der Staatskapelle Halle und Josep Caballe Domenech, Bremer Philharmoniker und Markus Poschner, Phoenix Symphony und Tito Munoz, San Antonio Symphony und Karina Canellakis, Pro Musica Chamber Orchestra und David Danzmayr sowie dem Bilkent Symphony Orchestra und Stefan Sanderling. • Martina Filjak spricht sieben Sprachen. Sie liebt das Reisen, was ihr als vielbeschäftigter Musikerin sehr entgegenkommt.
zu ihrem Konzert am 27. November 2016
AWiesenseeAMADEUS WIESENSEE (22), geboren in Würzburg und aufgewachsen am Tegernsee, zählt zu den auf besondere Weise fesselnden Nachwuchspianisten. Er begeistert das Publikum mit seinem hingebungsvollen Spiel und fasziniert durch die hochsensible, farbenreiche und virtuose Brillanz seiner Interpretationen. Nach seinem Debüt bei den Festspielen Europäische Wochen Passau 2015 formulierte die Presse: „Der erst 21-jährige Amadeus Wiesensee ließ beinahe alles Bisherige in den Schatten treten, traumwandlerisch trifft er die Mischung von Innerlichkeit und Leidenschaft, von Noblesse und Kühnheit, von Monumentalität und Charme, weiß Pathos und Schwulst auseinanderzuhalten.“ (Landshuter Zeitung). Er beeindruckt aber nicht nur durch seine Virtuosität und intelligente Gestaltung , sondern auch durch sein außergewöhnliches Kommunikationstalent, wenn er seine Konzerte auf Anfrage moderiert. Höhepunkte der Saison 2016/2017 sind u. a. Debüts beim Nymphenburger Sommer, beim Bologna Festival, bei den Rathauskonzerten Landsberg, in der Villa Papendorf und ein Festkonzert der Europäischen Wochen Passau zum 80. Geburtstag von Aribert Reimann, wie auch zahlreiche Kammermusikprojekte mit Partnern wie Sara Kim, Julian Arp und Christoph Henschel. • Mit acht Jahren wurde er Schüler von Prof. Thomas Böckheler am Richard Strauss-Konservatorium in München, ab 2007 Jungstudent bei Prof. Karl -Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg. Nach dessen Tod nahm er das Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Antti Siirala auf und wurde 2013 in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Elena Richter, John O’Conor, Robert Levin, Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Matti Raekallio und auf Einladung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bei Hélène Grimaud ergänzen seine Ausbildung. Besonders nachhaltige Impulse erhielt er von Alfred Brendel und Till Fellner wie auch aktuell regelmäßig von Elisabeth Leonskaja. • Amadeus Wiesensee gewann bei nationalen und internationalen Jugendwettbewerben, u.a. beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, beim Karl Lang Wettbewerb, beim Schumann Wettbewerb Zwickau und beim Internationalen Klavierpodium München, wiederholt erste Preise sowie Sonderpreise der Jürgen Ponto Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben. Mehrfach war er live in Rundfunksendern wie dem BR, WDR und dem SWR zu hören. Bereits als 12-jähriger erhielt er den Sonderpreis des Münchner Rundfunkorchesters und führte für BR-Klassik das Klavierkonzert KV 491 von Wolfgang Amadeus Mozart auf. • Im Januar 2014 debütierte er mit dem Bayerischen Landesjugendorchester mit dem ersten Klavierkonzert von Franz Liszt in der Philharmonie in München, welches von BR-Klassik gesendet wurde. Als Solist spielte er u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie, den Heidelberger Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bergischen Symphonikern, den Bad Reichenhaller Philharmonikern und dem Bayerischen Landesjugendorchester unter Dirigenten wie Dimitri Jurowski, Sebastian Tewinkel, Peter Kuhn, Michael Sanderling und Clemens Schuldt.
zu seinem Konzert am 21. Januar 2017
em_cello„ENSEMBLE MARTINŮ“, ein Klavierquartett in Besetzung von Klavier, Flöte, Violine und Cello, wurde im Jahre 1978 vom Professor des Prager Konservatoriums Jan Riedlbauch und von Josef Riedlbauch, Mitglied der „Prager Symphoniker FOK“, gegründet. Im Jahre 1993 übernahm Miroslav Matějka die künstlerische Leitung. „Ensemble Martinů“ nahm zehn CDs für renommierte Musikverlage auf, arbeitete mit Rundfunk und Fernsehen zusammen und trat auf den größten Festivals in ihrer Heimat und der Welt auf. „Ensemble Martinů“ wurde im Jahre 2003 für den Prestigepreis des Tschechischen Vereins für Kammermusik bei der Tschechischen Philharmonie nominiert. Mit Werken von Haydn, Martinů und Mendelssohn werden sie im Rathausfestsaal zu hören sein.
zu ihrem Konzert am 11. März 2017
Adrian_Mueller_1ADRIAN MÜLLER gehört zu den vielversprechendsten deutschen Dirigenten seiner Generation. Erste Engagements führten Adrian Müller nach dem Studium in Berlin und Salzburg als Assistent von Michael Gielen und Dennis Russell Davies zu den Salzburger Festspielen („Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ und „Fidelio“), zu den Bayreuther Festspielen und als Chordirektor und Kapellmeister an das Staatstheater Kassel. • Für seine Tätigkeit als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München (ab 2004/2005) wurde Adrian Müller 2007 von der OPERNWELT als „Dirigent des Jahres“ nominiert. Gastspiele in Seoul / Süd-Korea beim Korean Symphony Orchestra KSO – einem der größten Koreanischen Orchester, in Malmö mit der Neuproduktion der Salome, in Luzern, Mannheim und Budapest zeugen von seiner internationalen Tätigkeit in Oper und Konzert. • In letzter Zeit dirigierte Adrian Müller das Bergen Philharmonic Orchestra, die Duisburger Symphoniker, das Bayerische Staatsorchester in München, das Gwangju Symphony Orchestra mit Beethoven-Sinfonien und an der Hamburgischen Staatsoper. Außerdem war er Jurymitglied der Wagner Society bei Wettbewerben in London. • Neben seiner Tätigkeit als Dirigent tritt er auch als Liedbegleiter in Erscheinung.
zu seinem Konzert am 23. April 2017
Gwyneht-Jones_1DAME GWYNETH JONES ist in Pontnewynydd/Wales, Großbritannien, geboren. • Nach ihrer Ausbildung am Royal College of Music, London, an der Accademia Chigiana Siena, am Internationalen Opernstudio Zürich und bei Maria Carpi in Genève, debütierte sie als Opernsängerin 1962 an der Oper Zürich. Seit 1963 singt sie an der Royal Opera Covent Garden, seit 1966 ist sie Mitglied der Staatsoper Wien, der Deutschen Oper Berlin und der Bayerischen Staatsoper München. • Sie gehört zu den erfolgreichsten und vielseitigsten Opernsängerinnen der Welt. In Wien, München, London und an der MET New York hat sie große Erfolge mit Werken von Richard Strauss gefeiert. Die Marschallin im Rosenkavalier, Salome, Aegyptische Helena, Ariadne und die Färberin gehören zu ihren besten Rollen. Als Elektra feierte sie seit 1983 überall sensationelle Triumphe. • Bei den Bayreuther Festspielen hat sie sich als hervorragende Interpretin der Frauengestalten Richard Wagners ausgezeichnet: Sie sang Sieglinde, Eva, Senta und Kundry. Als erste Sängerin hat sie im Festspielhaus Elisabeth und Venus gesungen. Beim 100-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele war sie die Brünnhilde in der auch erfolgreich verfilmten Neuinszenierung Boulez/Chèreau) des Ring des Nibelungen (1976–1980). Die Aufnahme wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Seit 1980 ist sie eine wunderbare Isolde, seit 1991 singt sie Ortrud. An der Stätte der Uraufführung, im Theater an der Wien, hat sie zum 200. Geburtstag von Beethoven die Leonore in einer Neuinszenierung mit Leonard Bernstein gesungen und Fidelio auf Schallplatte und im Film unter Leitung von Karl Böhm verkörpert. In italienischen Rollen ist sie an der Scala di Milano als Leonore (Trovatore), in Rom und in der Arena di Verona als Aida, beim Maggio Musicale Florenz als Lady Macbeth erfolgreich gewesen und hat Desdemona (Othello) und Medea (Cherubini) für die Schallplatte eingespielt. Sie ist eine hinreißende Tosca und eine großartige Butterfly. Ihre erste Turandot, die sie mit Dame Eva Turner studierte, wurde 1984 beim Olympic Arts Festival in Los Angeles zu einem ihrer größten Triumphe. 1991 folgte Fanciulla del West, beide mit Placido Domingo. • 1989 beschritt sie neue Wege mit La Voix humaine (Poulenc), gefolgt von Erwartung (Schönberg) 1990. 1996 sang sie erstmals die Kostelnicka in Jenufa und die Kabanicha in Katia Kabanowa (Janacek), die Titelpartie in Bellini’s Norma, Herodias und Klythämnestra. In der Eröffnungsproduktion der Salzburger Festspiele 1998 sang sie die Begbick in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, Sie sang in allen großen Häusern der Welt – in Wien, London, an der MET, La Scala Milano, in Paris, München, Berlin, Dresden, Barcelona, Buenos Aires, Tokyo, San Francisco und bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Verona, Orange, Edinburgh, etc. Sie hat mit Dirigenten wie Abbado, Barbirolli, Bernstein, Böhm, Boulez, Davis, Gergiev, Giulini, Haitink, Janowski, Kempe, Kleiber, Kout, Krips, Kubelik, Leinsdorf, Levine, Maazel, Mehta, Muti, Ozawa, Sawallisch, Solti, Thielemann, von Dohnany musiziert. Chèreau, Everding, Faggioni, Friedrich, Hartmann, Kupfer, Ponnelle, Rennert, Ronconi, Schenk, Serban, Visconti, W. Wagner, Zefirelli u.a. waren ihre Regisseure. • In Film und TV hat sie Isolde, Aida, Turandot, Senta, Marschallin, Fidelio, Venus, Elisabeth, Brünnhilde, Färberin, Poppea, „La Voix humaine“, „Die lustige Witwe“ und Anne Langley in Dustin Hoffman’s „Quartet“ verkörpert. Sie sang Liederabende und Konzerte und ist gern gesehener Gast im Fernsehen. Ihre Schallplatten und CD’s wurden von Deutsche Grammophon, Philips, EMI, Decca, CBS, Chandos, Claves und Koch International aufgenommen. • 1971 wurde sie Fellow des Royal College of Music in London. 1976 wurde sie zur Kammersängerin in Bayern und 1977 in Oesterreich ernannt. 1978 wurde ihr der Ehrendoktortitel der University of Wales verliehen. 1980 wurde sie Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Königin Elisabeth II. von England hat sie 1986 in den Adelsstand erhoben (Dame Commander of the British Empire DBE). 1987 erhielt sie den Shakespeare-Preis in Hamburg; 1988 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 1989 wurde sie Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, 1990 Präsidentin der Londoner Wagner-Society und erhielt 1991 das Goldene Ehrenzeichen des Landes Wien. 1992 wurde sie Commandeur de l`ordre des Arts et des Lettres (Frankreich) und Fellow des Royal Welsh College of Music. Sie erhielt die Ehrendoktorwürde der University of Glamorgan 1995 und bekam 1998 das oesterreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse. • Im Dezember 2003 hat sie den Premio Puccini Preis in Torre del Lago erhalten und 2004 den Preis Cumry (Wales) for the world. Ihr Debut als Regisseurin hat sie mit einer Neuproduktion der Oper „Der Fliegender Holländer“ am Deutschen Nationaltheater Weimar gegeben, wo sie auch für die Kostüme (zusammen mit Ihr Bühnenbildner Laurent Berger) verantwortlich war. Sie leitet Meisterklassen für Gesang weltweit, unter anderem am Royal Opera House Covent Garden, der Staatsoper Unter den Linden und am Royal College of Music in London.
zu ihrem Konzert am 23. April 2017
Lucas_Macias_NavarroLUCAS MACIAS NAVARRO wurde 1978 in Valverde del Camino (Spanien) geboren. Mit 9 Jahren bekam er am Huelva Konservatorium Musikunterricht. • 1995 setzte er zwei Jahre lang seine Ausbildung bei Thomas Indermühle am Konservatorium in Zürich fort, bevor er in die Oboenklasse von Heinz Holliger an der Hochschule für Musik Freiburg aufgenommen wurde und den Abschluss in der Solistenausbildung erhielt. • Danach vervollkommnete er seine Erfahrungen an der Karajan Akademie mit dem Berliner  Philharmonischen Orchester und in Genf  bei Maurice Bourgue. • Er wurde Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe (in Ridden/Schweiz, Petritoli/Italien und Tokio/Japan). Als Solist und Kammermusiker arbeitete er mit Claudio Abbado, Heinz Holliger, Ton Koopmann, Christoph Poppen, Till Fellner, Jacques Zoon, Nicolas Chumachenco. • Am Conservatorio Superior de Musica de Aragon in Zaragoza bekleidete er eine Professur, bis die Hochschule für Musik  Freiburg ihn ab dem WS 2012/13 auf den frei gewordenen Lehrstuhl für Oboe, in der Nachfolge von Prof. Hans Elhorst, berief.
zu seinem Konzert am 17. April 2016
Wollweber„Ich habe als Englischhornist viel Zeit zum Zuhören. Meistens spiele ich erst dann, wenn alle anderen Musiker schweigen. Der dunkle Klang des Englischhorns kommt vor allem in den lyrischen, melancholischen und nachdenklichen Momenten zum Einsatz.“ • Der Klang des Englischhorn ist ihm seit frühester Kindheit vertraut, war doch der Vater Englischhornist im Bayerischen Staatsorchester. Doch Dominik Wollenweber fand erst auf Umwegen zu diesem Instrument. Er spielte zunächst Flöte und wandte sich als 14-Jähriger der Oboe zu, die er bei Hagen Wangenheim an der Münchner Musikhochschule und bei Simon Dent am Richard Strauss-Konservatorium studierte. • Erste Kontakte zu den Berliner Philharmonikern knüpfte er als Stipendiat der Orchester-Akademie, der er von 1991 bis 1993 als Schüler von Hansjörg Schellenberger angehörte. Während dieser Zeit war DOMINIK WOLLENWEBER Solo-Oboist im Jugendsymphonieorchester der Europäischen Union unter Claudio Abbado. • Eine gute Voraussetzung, um das Probespiel für die vakante Stelle des Englischhornisten bei den Berliner Philharmonikern zu bestehen. • Neben seiner Tätigkeit im Orchester und zahlreichen kammermusikalischen Aktivitäten lehrt er seit dem Jahr 2000 als Gastprofessor für Oboe an der Musikhochschule „Hanns Eisler“. Der Vater von sechs Kindern verbringt seine Freizeit am liebsten mit der Familie.
zu seinem Konzert am 17. April 2016
HIsako„HISAKO KAWAMURA ist ein glänzendes Talent. Im Unterschied zur Mehrheit der Pianisten, die über eine eher ohnmächtig machende Technik verfügen, ist sie fähig die Musikwerke neu zu entdecken und besitzt außerdem einen einwandfreien Geschmack, sowie das Maßgefühl. Dieser Qualität begegnet man äußerst selten, doch Hisako Kawamura ist für die Bühne geboren.“ – Elisso Wirssaladze • Als eine der gefragtesten Pianistinnen ihrer Generation präsentierte sich Hisako Kawamura in der Saison 2013/14 als Solistin mit der Tschechischen Philharmonie unter Chefdirigent Jiří Bělohlávek. • Geboren in Nishinomiya (Japan), aufgewachsen in Deutschland, identifiziert sie sich sowohl mit der europäischen als auch der japanischen Kultur. Stark beeinflusst von ihren Lehrern – Vladimir Krainev aus Russland und Małgorzata Bator-Schreiber aus Polen – lernte sie darüber hinaus die slawische Musik schätzen. • Ihre von der internationalen Kritik begeistert aufgenommene Debüt-CD bei DiscAuvers mit Werken von u.a. Sergei Prokofiew, sowie ihre Schumann- und Chopin-Einspielung bei RCA Red Seal zeugen von ihrer Vielseitigkeit. • Von der Plattenfirma Sony/BMG wurden bereits drei CDs veröffentlicht, die Kawamuras Vorliebe und Entwicklung in den letzten 6 Jahren belegen. • Die Zusammenarbeit mit Sony/BMG wird fortgesetzt und eine neue CD mit Werken von Rachmaninov wird im Herbst 2014 erscheinen. • Sie ist mehrfache Preisträgerin, etwa beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und dem Concours Géza Anda in Zürich. Spätestens nach dem Gewinn des Concours Clara Haskil in Vevey, zog sie die Aufmerksamkeit der Musikszene auf sich. • Es folgten Einladungen internationaler Orchester (u.a. Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Wiener Symphoniker, Berner Sinfonie Orchester, RTÉ Symphony Orchestra Dublin, RSO Moskau, Russian National Orchestra, St. Petersburg Philharmonic Orchestra, NHK Symphony Orchestra, Yomiuri Symphony Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra unter Alan Buribayev, Alexander Dmitriev, Vladimir Fedosseyev, Junichi Hirokami, Eliahu Inbal, Marek Janowski, Kenichiro Kobayashi, Alexander Lazarev, Erwin Lukac, Mikhail Pletnev, Tatsuya Shimono und Yuri Temirkanov). • Außerdem gehört Kammermusik zu einer ihrer musikalischen Aktivitäten. So musiziert sie zusammen mit Cellisten wie Clemens Hagen, Maximilian Hornung und Tsuyoshi Tsutsumi sowie mit dem Gémeaux-Quartett. • Für ihre künstlerische Tätigkeit erhielt sie diverse Kultur-Preise: Fresh Artist Award der Nippon Steel Corporation, Idemitsu Music Prize der Firma Idemitsu Kosan, Preis der Chopin-Gesellschaft Japan, der IUE-Kulturpreis und der Hotel Okura Musik Preis. • Zuletzt nahm sie den Förderpreis für Junge Künstler im Fach Musik vom Minister für Erziehung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Japans entgegen. • Inspiriert von der engagierten pädagogischen Tätigkeit ihrer Mentoren unterrichtet sie seit Mai 2011 an der Folkwang Universität der Künste Essen und ist gleichzeitig seit Februar 2013 Sonderlehrbeauftragte in Tokyo College of Music.
zu ihrem Konzert am 27. Februar 2016
Uli-WittelerBevor ULI WITTELER im März 2011 neuer Solocellist der Bamberger Symphoniker wurde, war er als Gründungsmitglied des Gémeaux Quartetts bekannt, mit dem er, nicht zuletzt durch einen dritten Preis und Publikumspreis beim ARD-Wettbewerb, auf eine rege internationale Konzerttätigkeit zurückblicken kann. Sein Studium absolvierte er am Mozarteum Salzburg bei Prof. Clemens Hagen.
zu seinem Konzert am 27. Februar 2016
Oberliner11969 in Aachen geboren, studierte DOROTHEE OBERLINGER Blockflöte in Köln, Amsterdam und Mailand. Als „Instrumentalisten des Jahres“ wurde sie 2008 mit dem renommierten Musikpreis Echo Klassik für ihre CD Italian Sonatas ausgezeichnet. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London und einem anschließenden Konzert in der Wigmore Hall. Seitdem ist Dorothee Oberlinger regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Asien und spielt als Solistin mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, London Baroque, der Academy of Ancient Music oder Zefiro. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der jüngsten CD „Touch“ des Schweizer Pop-Duos „Yello“ mit. Seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele und seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet.
zu ihrem Konzert am 22. Januar 2016
Der in Bozen geborene Organist und Cembalist PETER KOFLER (*1979) erhielt seine erste musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium „Claudio Monteverdi“. In München studierte er Orgel und Kirchenmusik bei Harald Feller sowie Cembalo bei Christine Schornsheim. • Peter Kofler spielt unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Franz Welser-Möst, Bernhard Haitink, Riccardo Muti, Daniel Harding, Esa-Pekka Salonen, Giovanni Antonini und Thomas Hengelbrock. Eine enge Zusammenarbeit als Organist und Cembalist verbindet ihn mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Zudem ist er Gründungsmitglied und Cembalist des Barockorchesters „L’ Accademia giocosa“. • Regelmäßig gastiert Peter Kofler bei großen internationalen Musikfestivals. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Dorothee Oberlinger, Ramón Ortega Quero, Lisa Batiashvili, Francois Leleux und Gabor Tarkövi. Als Orgelsolist ist der Künstler bei Orgelkonzertreihen u.a. im Berliner Dom, der Berliner Philharmonie, im Wiener Stephansdom, in St. Michaelis/Hamburg oder der Dresdner Hofkirche zu hören. • Seit August 2008 ist Peter Kofler als Organist an der Jesuitenkirche St. Michael in München tätig. Von der Stiftung Bücher-Dieckmeyer erhielt er den Förderpreis zur Pflege der Kirchenmusik in Bayern. Zudem ist Peter Kofler Initiator und künstlerischer Leiter des internationalen Orgelfestivals „Münchner Orgelherbst“ in St. Michael. • Seit Oktober 2010 wirkt er als Lehrbeauftragter im Fach Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater in München. • Zwischen 2003 und 2014 war Peter Kofler als Korrepetitor und Assistent von Hansjörg Albrecht beim Münchener Bach-Chor tätig. In der Saison 2010/2011 trat der Künstler mit dem Oboisten Ramón Ortega Quero und der Cellistin Luise Buchberger im Rahmen der internationalen Konzertreihe „Rising Stars“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) u.a. im Palais des Beaux Arts Brüssel, in der Philharmonie Luxemburg, im Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonie Köln, im Konzerthaus Wien und in der Laeiszhalle Hamburg auf.
zu seinem Konzert am 22. Januar 2016 zu seinem Konzert am 12. November 2017
Oliver-TriendlDer Pianist OLIVER TRIENDL etablierte sich in den vergangenen Jahren als äußerst vielseitige Künstlerpersönlichkeit. Etwa 50 CD-Einspielungen belegen sein Engagement als Anwalt für seltener gespieltes Repertoire aus Klassik und Romantik ebenso wie seinen Einsatz für zeitgenössische Werke. • Solistisch arbeitete er mit zahlreichen renommierten Orchestern, u.a. Bamberger Symphoniker, NDR-Radio-Philharmonie, Gürzenich-Orchester, Münchner Philharmoniker, Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Münchner Rundfunkorchester, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Münchener, Stuttgarter, Südwestdeutsches und Württembergisches Kammerorchester, Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre de Chambre de Lausanne, Mozarteum-Orchester Salzburg, Tschechische Staatsphilharmonie, National-Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks, Sinfonia Varsovia, Polnische Kammerphilharmonie, Georgisches Kammerorchester, Camerata St.Petersburg, Shanghai Symphony Orchestra. • Als leidenschaftlicher Kammermusiker konzertierte er mit Musikerkollegen wie Christian Altenburger, Wolfgang Boettcher, Thomas Brandis, Eduard Brunner, Ana Chumachenko, David Geringas, Sharon Kam, Rainer Kussmaul, François Leleux, Lorin Maazel, Paul Meyer, Sabine und Wolfgang Meyer, Pascal Moraguès, Charles Neidich, Marie Luise Neunecker, Raphaël Oleg, Benjamin Schmid, Hansheinz Schneeberger, Hagai Shaham, Christian und Tanja Tetzlaff, Ingolf Turban, Radovan Vlatković, Jan Vogler, Antje Weithaas sowie Auryn, Carmina, Danel, Keller, Leipziger, Minguet, Prazák, Sine Nomine und Vogler Quartett, aber auch mit führenden Vertretern der jüngeren  Generation wie Nicolas Altstaedt, Claudio Bohórquez, Mirijam Contzen, Liza Ferschtman, Johannes Moser, Daniel Müller-Schott, Alina Ibragimova, Alina Pogostkina, Christian Poltéra, Carolin und Jörg Widmann. Mit Daniel Gaede, Volker Jacobsen und Gustav Rivinius spielt er im „Tammuz Klavierquartett“. • 2006 gründete er das Internationale Kammermusikfestival „Fürstensaal Classix“ in Kempten/Allgäu. • Oliver Triendl – Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe – wurde 1970 in Mallersdorf (Bayern) geboren und absolvierte sein Studium bei Rainer Fuchs, Karl-Heinz Diehl, Eckart Besch, Gerhard Oppitz und Oleg Maisenberg. Er konzertiert erfolgreich auf Festivals und in zahlreichen Musikmetropolen Europas, Nord- und Südamerikas, in Südafrika und Asien.
zu seinem Konzert am 29. November 2015
clarinet_JDer gebürtige Münchner JÖRG WIDMANN (Jahrgang 1973) studierte Klarinette an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Gerd Starke und später bei Charles Neidich an der New Yorker Juilliard School. Im Alter von elf Jahren begann er Kompositionsunterricht zu nehmen u. a. bei Wilfried Hiller, Hans Werner Henze, Heiner Goebbels und Wolfgang Rihm. • Als Klarinettist gilt Widmanns Passion vor allem der Kammermusik. Er musiziert regelmäßig mit Partnern wie Tabea Zimmermann, Heinz Holliger, András Schiff, Christine Schäfer und Gidon Kremer. Auch als Solist in Orchesterkonzerten (z.B. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, DSO Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Royal Philharmonic Orchestra, Irish Chamber Orchestra) feiert er im Inund Ausland Erfolge und arbeitet mit Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Sylvain Cambreling, Christoph Eschenbach, David Zinman und Kent Nagano zusammen. Mehrere neue Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet worden, darunter Werke von Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Heinz Holliger. • Jörg Widmann war „composer- und artist in residence“ bei verschiedenen Festivals und Institutionen wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, der Kölner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und 2010/11 beim Cleveland Orchestra. • Seit 2001 ist Jörg Widmann Professor für Klarinette an der Freiburger Hochschule für Musik, 2009 erhielt er dort eine zusätzliche Professur für Komposition. Für sein Schaffen wurden ihm zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Preise verliehen.
zu seinem Konzert am 29. November 2015
Trio_boehm_heralRAINER BÖHM, Pianist, geb. 1977 in Ravensburg, studierte Jazz-Klavier und Jazz- Arrangement an der Musikhochschule Mannheim und führte seine Studien an der Hochschule für Musik Köln sowie als Stipendiat in New York fort. 2003 errang er beim Wettbewerb „Jazz Hoeilaart International Belgium“ den ersten Preis sowohl in der Kategorie für den besten Solisten als auch in der Ensemblewertung. 2005 wurde er beim internationalen Jazzwettbewerb in Getxo (Spanien) als bester Solist sowie in der Ensemblewertung mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Seither hat er einen Lehrauftrag für die Fächer Jazzklavier und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik Mainz inne. 2007 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Piano Solo Wettbewerb in Freiburg. 2010 war er Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg. Seine künstlerische Zusammenarbeit umfasst in letzter Zeit vorwiegend Konzerte und Tonaufnahmen mit u.a. Kurt Rosenwinkel, Johannes Enders, Lutz Häffner, der Formation L14,16 und vielen weiteren. Rainer Böhm gilt als „der“ Geheimtipp unter den deutschen Jazzpianisten.
zu seinem Konzert am 30. Oktober 2015
Trio_boehm_heralDer Bassist DIETER ILG zählt heute zu jener Handvoll europäischer Spitzenmusiker, die es verstehen, in jedes Projekt einen unverkennbaren musikalischen Beitrag einfließen zu lassen. Ob als gefragtes, stilsicheres Gruppenmitglied oder als Leiter seiner eigenen Ensembles: immer versteht es Ilg, seine Funktion als Bassist und Fundament des musikalischen Geschehens mit einer grazilen Leichtigkeit und Ausdrucksstärke zu verbinden, die sich den instrumentaltechnischen Schwierigkeiten des Kontrabasses zu entziehen scheint. • Dieter Ilg vereint wie nur wenige die Kunst des Begleitens und die Kunst des Solierens. • Seine virtuose, individuelle, leidenschaftliche und geschmackssichere Stimme ist ein kostbarer Beitrag im internationalen Jazz geworden. • Mit sechs Jahren – und gestählt durch exzessive Blockflöterei im Kindergarten – spielte Dieter Ilg Geige, später Bratsche, mit dreizehn wechselte er zum Kontrabass. Nach vier Jahren an der Städtischen Musikschule Offenburg suchte Ilg neue Lehrer und fand sie zunächst in Norbert Brenner, dem Solokontrabassisten des SWF-Sinfonieorchesters Baden-Baden, dann verschiedenen Pädagogen und Profis bei Jazzkursen in Burghausen, Remscheid und Tübingen. Von 1981 an verfeinerte Ilg weitere vier Jahre lang seine praktischen und theoretischen Kenntnisse an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Wolfgang Stert, anschließend als Fulbright-Stipendiat an der New Yorker Manhattan School of Music (1986/87). Parallel zur Schul – und Hochschulzeit ließ er sich wissbegierig von Meistern des Fachs wie Eddie Gomez, Ron McClure, Rufus Reid, Adelhard Roidinger und Miroslav Vitous in die Geheimnisse der hohen Gestaltungskunst einweihen. Und er konnte auf die ersten profunden Bühnenerfahrungen aufbauen. Denn, noch während seines letzten Schuljahres, wurde der Abiturient festes Mitglied des Joe Viera Sextetts (1981-84) und startete im Anschluß daran zusammen mit dem Pianisten Klaus Ignatzek ein erstes Trioprojekt. Auf diese Weise füllte sich sein Terminkalender und über Gastsolisten wie Bobby Watson oder David Liebman auch das Buch der Referenzen. Letzterer trug entscheidend dazu bei, daß Ilg sich für einen New York – Aufenthalt entschied und lud ihn ein, in NYC im Januar 1987 ein John Coltrane Memorial Concert mitzugestalten. • Die Sterne standen in günstiger Position. Ilg ergriff die Gelegenheit und gründete – wenige Wochen nach seiner Rückkehr aus New York – sein erstes eigenes Trio mit dem Gitarristen John Schröder und Wolfgang Haffner am Schlagzeug. Gleichzeitig wurde der Youngster Mitglied des Randy Brecker Quintets (1987-89). Von dem amerikanischen Startrompeter gibt es auch hinsichtlich der außerordentlichen Fähigkeiten des deutschen Bassmannes die bemerkenswerte Aussage aus dem Jahre 1987: „You must be a star in Germany!“…. • Mit einem Mal ging es Schlag auf Schlag. Baden-Württembergischer Jazzpreis 1988, (aus der Begründung: „Faszinierend sind die Ausdrucksstärke und Leuchtkraft seines Tones, die Originalität seiner Ensemblekonzeption und seine individuelle harmonische Denkweise“), regelmäßige Auftritte mit der WDR-Big-Band, eine Spanientournee mit Bennie Wallace (1989), im selben Jahr die Neuauflage seines Trios, diesmal mit dem New Yorker Pianisten Marc Copland als Partner. Drei Trio-CDs mit den US-Schlagzeugern Bill Stewart, Ralph Penland und Jeff Hirshfield zeugen von dieser spannenden Zusammenarbeit.
zu seinem Konzert am 30. Oktober 2015
Trio_boehm_heralPATRICE HÉRAL, Schlagzeuger und Perkussionist, geb. 1965 in Montpellier, bildete sich weitgehend autodidaktisch aus und schärfte seine musikalischen Sinne bei den Lehrern Alain Joule und Barre Phillips. Künstlerische Unabhängigkeit bewies er bei seiner Zusammenarbeit mit der Straßentheatergruppe Compagnie Malabar Paillasson und der Band Tropique du Cancer. In den 1990er Jahren pendelte er zwischen Wien, Berlin, Oslo und seiner Heimatstadt hin und her. Immer auch interessiert an der Musik fremder Kulturen, die ganz natürlich in seine Arbeit mit einfließt. So trat er mit dem sudanesischen Künstler Abdel Karim al Khâbli und der Italienerin Etta Scollo auf und tourte mit der sibirischen Sängerin Sainkho Namtchylak 1994 durch Russland. Zwischen 2005 und 2007 war er Mitglied beim renommierten Orchestre National de Jazz und gehörte mit Arkadi Shilkloper zum Ensemble Pago Libre. Seine Musik ist auf zahlreichen Einspielungen und konzertant zu hören, u.a. mit Markus Stockhausen, Christof Lauer, Nguyen Lé, Arild Andersen, Michel Godard, Paolo Fresu, Maria Pia de Vito, der NDR-Bigband und Tomasz Stanko.
zu seinem Konzert am 30. Oktober 2015
Gerold HuberDer international renommierte Pianist und zweimalige „Echo- Preisträger“ (2002 und 2004) GEROLD HUBER wurde 1969 in Straubing geboren. • Er studierte als Stipendiat der Hochschule für Musik in München bei Friedemann Berger Klavier, bei Helmut Deutsch Liedgestaltung und besuchte in Berlin die Meisterklasse Dietrich Fischer-Dieskaus. • 1998 erhielt er in Paris den Prix International Pro Musicis. 2001 war er Preisträger beim Intern. Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach in Saarbrücken. • Als Liedbegleiter gastiert Gerold Huber bei so bedeutenden Festivals wie den Schubertiaden in Schwarzenberg/Austria und Vilabertran/Spanien, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Festival, sowie den Festivals in Cheltenham und Saintes. • Weitere zahlreiche Auftritte fanden u.a. in Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Gewandhaus Leipzig, dem Konzerthaus Wien, dem Konzertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, sowie der Frick Collection New York statt. • Mit Soloprogrammen, in denen sich der Pianist vornehmlich den Werken Bachs, Beethovens, Schuberts und Brahms‘ widmet, konzertierte er im Max Josephsaal der Münchner Residenz, beim Kultursommer Kassel, bei den Schwetzinger Festspielen, bei den Europäischen Wochen Passau, beim New Zealand Festival in Wellington, im Theatre Municipal Romains-sur-Isere (Frankreich) und im Chamber Festival Bantry (Irland). Mit den Bremer Philharmonikern unter Florian Ludwig führte er Gershwins Rhapsody in Blue, mit dem Ostbayerischen Kammerorchester sämtliche Beethovenkonzerte, Schostakowitchs 1. Klavierkonzert sowie das Klavierkonzert von Schumann auf. • Die Aufnahmen der Winterreise (2002) sowie der Schönen Müllerin (2004) wurden jeweils mit dem begehrten Echo-Klassik ausgezeichnet. • Neben Christian Gerhaher begleitet Gerold Huber u.a. Ruth Ziesak, Franz-Josef Selig, Cornelia Kallisch, Diana Damrau, die Liedertafel und Susanne Brantl.
zu seinem Konzert am 18. Januar 2015
behringerMICHAEL BEHRINGER studierte zunächst in Freiburg Kirchenmusik, danach in Wien und Amsterdam Orgel und Cembalo. Er ist als Cembalist und Continuospieler mit zahlreichen Solisten und Ensembles aufgetreten, in letzter Zeit vornehmlich mit Jordi Savall, Hesperion XXI, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Freiburger Barockorchester und dem Ensemble von Rolf Lislevand. Er war beteiligt an der Gesamteinspielung der Bachschen Werke auf CD für Hänssler (Musikalisches Opfer etc.), außerdem wirkte er mit an einigen Editionen für die UE. Wien. • In den vergangenen Jahren war er an der Produktion von über einem Dutzend Barockopern mit dem Ensemble von Thomas Hengelbrock beteiligt, 2007 als Musikalischer Assistent für die Aufführungen des „Giustino“ von G. Legrenzi, 2008 für Steffanis „Niobe“ bei den Schwetzinger Festspielen. Im selben Jahr leitete er die Wiederaufnahme von Legrenzis „Il Giustino“ am Grand Theatre de Luxemburg. • M. Behringer unterrichtet an der Musikhochschule in Freiburg Cembalo und Continuo.
zu seinem Konzert am 19. September 2014
Stefan DohrSTEFAN DOHR studierte in Essen und Köln und war Solo-Hornist im Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester, im Orchestre Philharmonique de Nice und beim Deutschen- Symphonie-Orchester Berlin, bevor er 1993 Solo-Hornist der Berliner Philharmoniker wurde. Als Solist arbeitet er mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Simon Rattle und Claudio Abbado. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kammermusik u.a. mit Kollegen wie Maurizio Pollini, Lars Vogt, Kolja Blacher, Ian Bostridge und Mark Padmore sowie als Mitglied des Ensembles Wien-Berlin und der Hornisten der Berliner Philharmoniker. Er unterrichtete an der Musikhochschule „Hans Eissler“ und der „Herbert-von-Karajan-Akademie“ und gibt auf der ganzen Welt Meisterkurse. Mit großem Interesse spürt er quer durch alle Epochen Werken abseits des traditionellen Hornrepertoires nach. Auf einer CD kombiniert er beispielsweise Mozarts Hornkonzerte mit verschiedenen Bearbeitungen eines Mozart‘schen Hornkonzert-Fragments. Immer wieder kann Stefan Dohr ihm gewidmete Hornkonzerte zur Uraufführung bringen; u.a. von Herbert Willi (2008), Jorge E. López (2009), Johannes Wallmann (2010) und Toshio Hosokawa (2011).
zu seinem Konzert am 14. November 2014
Max_SchmittMAXIMILIAN SCHMITT entdeckte seine Liebe zur Musik bereits in jungen Jahren bei den Regensburger Domspatzen. Seit 1999 studierte er Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste. 2005 und 2006 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München. • Noch während seiner Münchner Zeit debütierte Maximilian Schmitt am Salzburger Landestheater als Tamino in der Zauberflöte, bevor er sich für vier Jahre dem Ensemble des Mannheimer Nationaltheaters verpflichtete. Dort war er in Partien wie David/Meistersinger, Lenski/Eugen Onegin und den lyrischen Mozart-Partien wie Tamino, Don Ottavio, Belmonte oder Ferrando zu hören. Im Sommer 2012 beschloss Maximilian Schmitt seine erfolgreiche Mannheimer Zeit mit der Titelpartie in Mozarts La Clemenza di Tito. In konzertanten Opernabenden war Maximilian Schmitt mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Robin Ticciati (2010 als Don Ottavio/Don Giovanni, 2012 als Ferrando in Così fan tutte) und mit dem WDR Sinfonieorchester in Monteverdis Il ritorno di Ulisse in patria als Telemacho zu erleben. Ende des Jahres 2012 debütierte er an der Oper Amsterdam als Tamino in der gefeierten Neuproduktion von Simon McBurney unter Marc Albrecht, die wegen ihres großen Erfolges 2015 wiederaufgenommen wird. In der Saison 2013/2014 wird er in derselben Partie in Bregenz sowie als Steuermann im Fliegenden Holländer in Genf zu hören sein. Mit einem zukunftsweisenden Rollendebüt als Leukippos in Richard Strauss‘ Daphne wird er in Toulouse die Saison beschließen. • Neben seiner Leidenschaft für die Oper hat der Konzertgesang großes Gewicht. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mendelssohn, eingeladen von Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Andrew Manze, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Fabio Luisi, Philippe Herreweghe, Marcus Creed, Trevor Pinnock, René Jacobs, Robin Ticciati und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Philharmonia Zürich, dem Kammerorchester Basel, den Symphonieorchestern des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig.
zu seinem Konzert am 18. Januar 2015
stefan-schulzSTEFAN SCHULZ spielte zunächst Horn und wechselte später zur Posaune. Er studierte in Berlin und Chicago. Ehe er Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde, war er von 1993 bis 2002 Bassposaunist in der Staatskapelle Berlin. Von 1996 bis 2002 spielte er zudem im Bayreuther Festspielorchester. • Mit dem Berufsstart begann auch sein pädagogisches Engagement: zunächst als Mentor an der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin sowie als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Von 2000 bis 2004 unterrichtete er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Zum Sommersemester 2004 wurde Stefan Schulz als Professor an die Universität der Künste Berlin berufen. • Stefan Schulz musizierte als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Rundfunk Sinfonie-Orchester Berlin, den Dresdner Philharmonikern, Hamburger Philharmonikern dem Columbus Symphony Orchestra, dem Staatsorchester Wiesbaden, der Philharmonia Wien, dem Aarhus Symphonie Orchester und anderen. Der engagierte Kammermusiker ist festes Mitglied im Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker sowie regelmäßiger Gast beim Ensemble German Brass. Gemeinsam mit den Posaunensolisten Joseph Alessi, Michel Bequet und Jorgen van Rijen gründete er das World Trombone Quartet. • Eine besondere künstlerische Freundschaft verbindet ihn mit dem Komponisten und Saxofonisten Daniel Schnyder, dessen Werke er teilweise ur- und erstaufgeführt sowie auf CD eingespielt hat. Zusammen mit dem Pianisten Marcin Grochowina musizieren sie gemeinsam im Daniel Schnyder Trio. Weitere Komponisten, deren Werke der Posaunist in den letzten Jahren uraufgeführt und teilweise für CD aufgenommen hat, sind Jean Michel Defaye, Niels Marthinsen, Poul Ruders u.a.Seine Solo-CD, „Berlin Recital“, auf der Stefan Schulz u.a. Werke von Johannes Brahms, Jan Sandström und Stjepan Šulek eingespielt hat, ist bei BIS erschienen. • Ebenfalls bei dem schwedischen Label BIS erschienen ist seine zweite CD:„Around the World“ mit Musik von Bach, Vivaldi und Schnyder. • Stefan Schulz spielt exklusiv auf Instrumenten der Firma Antoine Courtois.
zu seinem Konzert am 14. März 2015
tomidokoroSAORI TOMIDOKORO, geboren in Japan, studierte Hauptfach Klavier bei Haruko Shiba an der Kunitachi-Musikhochschule in Tokio. Danach folgte ein Klavier-, Kammermusik- und Liedbegleitstudium bei Wolfgang Wagenhäuser und Wolfgang Kübler an der Hochschule für Musik Trossingen, anschließend ein Korrepetitionsstudium bei Bernd Casper und Alexander Vitlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 1994–1999 arbeitete sie als freischaffende Opern- und Instrumentalkorrepetitorin und verfolgte eine intensive Konzerttätigkeit vor allem im Bereich der Liedgestaltung, hauptsächlich deutsches spätromantisches Liedrepertoire. Saori Tomidokoro hatte Engagements in ganz Japan und war in Deutschland, Österreich, Frankreich und Griechenland künstlerisch als Kammermusikerin aktiv. Als Opernkorrepetitorin arbeitete sie unter anderem an der Staatsoper Berlin, an der Kammeroper Rheinsberg und der Hamburgischen Staatsoper. Sie begleitete Meisterkurse von Prof. Julia Valady, Prof. Johannes Peitz, Verena Keller. Nafoeg-Stipendiatin in Berlin, war Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb Markneukirchen. • Zur Zeit arbeitet sie als freischaffende Korrepetitorin und Kammermusikerin.
zu ihrem Konzert am 14. März 2015
Freddy KempfFREDDY KEMPF is one of today’s most successful pianists, performing to sell-out audiences all over the world. Exceptionally gifted with an unusually broad repertoire, Freddy has built a unique reputation as an explosive and physical performer not afraid to take risks as well as a serious, sensitive and profoundly musical artist. • Highlights for the current season feature debuts with Swedish Chamber Orchestra and BBC Scottish Symphony, and a return visit to Helsinki Philharmonic Orchestra. Outside of Europe, engagements include several dates in Australia, at the Medici International Piano Series in Brisbane, Huntington Estate Music Festival and with the Tasmanian Symphony Orchestra, with further recitals at the Tchaikovsky Hall in Moscow. The 2013/14 season brings an increasing number of play/direct performances for Freddy. After making his play/direct debut with the Royal Philharmonic in the 2012/13 season, and giving 11 performances in many of the UK’s most prestigious venues, Freddy returns this season to conduct the RPO for Beethoven Symphony No.7 at London’s prestigious Cadogan Hall. Freddy will also be making his play/directing debuts with the St Petersburg Philharmonic and Korean Symphony Orchestra in Seoul and Busan later this season with performances of Beethoven Piano Concerti. • Recent engagements have included a major UK tour with the St Petersburg Symphony, debut with Prague Symphony Orchestra and returns to the Ulster Orchestra, City of Birmingham Symphony and the Royal Philharmonic Orchestra for a concert at London’s Royal Albert Hall. 2011/12 also featured debuts with the Helsinki and Copenhagen Philharmonic orchestras, as well as a UK tour with the Czech Philharmonic and a play/direct project with the Franz Liszt Chamber Orchestra which took Freddy to both the Budapest Spring Festival and the Menuhin Festival Gstaad. • A committed recitalist, Freddy has appeared on many of the world’s most important stages including, most recently, the Great Hall of the Moscow Conservatoire, the Berlin Konzerthaus, Milan’s Conservatorio’s Sala Verdi, the Sociedad Filharmóica Bilbao, London’s Cadogan Hall, Manchester’s Bridgewater Hall, the ABC Southbank in Brisbane and Sydney’s City Hall. Recent seasons have seen Freddy complete extensive recital tours of Japan including Tokyo’s Suntory Hall, as well as recitals at the Tchaikovsky Concert Hall in Moscow, City Concert Hall in Hong Kong and at the International Piano Series on London’s Southbank. • Born in London in 1977, Freddy made his concerto debut with the Royal Philharmonic Orchestra at the age of 8, and, maintaining a strong link with the orchestra ever since, joined them for his conducting debut in 2011. Many international debuts followed, with collaborations including such eminent ensembles and conductors as the Philharmonia Orchestra under Sir Andrew Davis and Kurt Sanderling, the Royal Philharmonic Orchestra under Daniele Gatti, Matthias Bamert and Charles Dutoit, Royal Liverpool Philharmonic/Petrenko, La Scala Philharmonic/Chailly, St Petersburg Philharmonic/Temirkanov, Russian State Symphony/Sinaisky, Dresden Symphony/Herbig, Salzburg Mozarteum Orchestra/Ivor Bolton, Seattle Symphony/Schwarz, San Francisco Symphony/Tortelier, Philadelphia Orchestra/Sawallisch, NHK Symphony/Simonov, European Union Youth Orchestra/Ashkenazy, Prague Philharmonia/Belohlavek, the Residentie Orkest/Neeme Jaarvi and Luxembourg Philharmonic/Krivine. • Freddy records exclusively for BIS Records. His latest Schumann recital disc, released in 2013, was received to great acclaim, and in 2010, his recording of Prokofiev’s Piano Concertos Nos. 2 & 3 with the Bergen Philharmonic Orchestra and Andrew Litton was nominated for the prestigious Gramophone Concerto Award and described by the associated magazine as “masterful Prokofievian pair”. This highly successful collaboration was followed by a recording of Gershwin’s works for piano and orchestra, released in 2012 and described in the press as “beautiful, stylish, light, and elegant … magnificent“. Meanwhile Freddy’s solo recital disc of Rachmaninov, Bach/Busoni, Ravel and Stravinsky, released in 2011, was praised by BBC Music Magazine for its “wonderful delicate playing and fine sense of style”. • Freddy came to national prominence in 1992 when he won the BBC Young Musician of the Year Competition. In 1998, his award of third, rather than first, prize in the Tchaikovsky International Piano Competition in Moscow provoked protests from the audience and an outcry in the Russian press, which proclaimed him “the hero of the competition”. His international career was rapidly established and his unprecedented popularity, particularly with Russian audiences, has since been reflected in numerous sold-out concerts and television broadcasts. • www.freddy-kempf.com
zu seinem Konzert am 16. Mai 2015
LaemmermannKATJA LÄMMERMANN erhielt mit drei Jahren ersten Geigenunterricht nach der Suzuki-Methode. Studium bei Ana Chumachenko an der Münchner Musikhochschule, anschließend bei Miriam Fried an der Indiana University und Donald Weilerstein am New England Conservatory Boston, 2006 Konzertexamen bei Ulf Wallin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen u. a. Wettbewerb Leopold Mozart, Viotti Valsesia, Wettbewerb des deutschen Instrumentenfonds. Preisträgerin beim 54. Musikwettbewerb der ARD in der Kategorie Violine Solo. Solistische Auftritte u.a. mit dem Münchner Kammerorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie, Camerata Salzburg und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Kammermusikalische Auftritte u.a. mit Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel, Frans Helmerson. In der „Rising-Stars“-Saison 2002/2003 Debut Recitals u.a. in der Philharmonie Köln, Concertgebouw Amsterdam, Concert Hall Athen, Symphony Hall Birmingham, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Wigmore Hall London, Konserthus Stockholm, Mozarteum Salzburg, Konzerthaus Wien und Carnegie Hall New York. Von 2007 bis 2011 war sie stellvertretende Konzertmeisterin beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin, seit 2011 ist Katja Lämmermann erste Konzertmeisterin des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
zu ihrem Konzert am 16. Mai 2015
lichtenstern_1FRANZ LICHTENSTERN wurde in Landsberg am Lech geboren und studierte Violoncello an den Musikhochschulen in Lübeck und München. • Prägende Impulse verdankt er vor allem dem Kammermusikstudium bei Walter Levin in Lübeck und dem Unterricht bei Siegfried Palm. Nach einem ersten Engagement beim Münchner Kammerorchester wurde er 1997 Mitglied im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. • Franz Lichtensterns Leidenschaft gilt vor allem der Kammermusik. Neben der eigenen Konzerttätigkeit rief er im Jahr 2009 die Konzertreihe Kammermusik im Bibliothekssaal in seiner Heimatstadt Landsberg am Lech ins Leben. Die Konzerte in der alten Bibliothek des Agrarbildungszentrums Landsberg haben von Beginn an durch ungewöhnliche Programmatik und engagierte Musiker/innen ein begeistertes Publikum gefunden. • Von 2011 bis 2015 veranstaltete er mit Joshua Rifkin den Bach:Sommer in Arnstadt in Thüringen. Seit 2012 ist er außerdem zusammen mit Christoph Hartmann künstlerischer Leiter der Landsberger Rathauskonzerte. • Im Jahr 2014 wurde er zum Bayerischen Kammermusiker ernannt. Im März 2015 verlieh ihm die Stadt Landsberg am Lech die Dominikus-Zimmermann-Rocaille.
zu seinem Konzert am 16. Mai 2015 zu seinem Konzert am 21. Januar 2017
Hisako Kawamura„HISAKO KAWAMURA ist ein glänzendes Talent. Im Unterschied zur Mehrheit der Pianisten, die über eine eher ohnmächtig machende Technik verfügen, ist sie fähig die Musikwerke neu zu entdecken und besitzt außerdem einen einwandfreien Geschmack, sowie das Maßgefühl. Dieser Qualität begegnet man äußerst selten, doch Hisako Kawamura ist für die Bühne geboren.“ Elisso Wirssaladze.
Als eine der gefragtesten Pianistinnen ihrer Generation präsentierte sich Hisako Kawamura zuletzt als Solistin mit dem Russian National Orchestra unter Leitung von Mikhail Pletnev und dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Marek Janowski. • In der Saison 2012/13 stehen u.a. Tourneen mit der Tschechischen Philharmonie unter Chefdirigent Jirí Belohlávek und dem Japan Philharmonic Orchestra unter Alexander Lazarev, Duo-Abende mit dem Cellisten Clemens Hagen auf dem Programm. • Geboren in Nishinomiya (Japan), aufgewachsen in Deutschland, identifiziert sie sich sowohl mit der europäischen als auch der japanischen Kultur. Stark beeinflusst von ihren Lehrern – Vladimir Krainev aus Russland und Malgorzata Bator-Schreiber aus Polen – lernte sie darüber hinaus die slawische Musik schätzen. • Ihre von der internationalen Kritik begeistert aufgenommene Debüt-CD bei DiscAuvers mit Werken von u.a. Sergei Prokofiew, sowie ihre Schumann- und Chopin-Einspielung bei RCA Red Seal zeugen von ihrer Vielseitigkeit. • Sie ist mehrfache Preisträgerin, etwa beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und dem Concours Géza Anda in Zürich. Spätestens nach dem Gewinn des Concours Clara Haskil in Vevey, zog sie die Aufmerksamkeit der Musikszene auf sich. • Es folgten Einladungen internationaler Orchestern (u.a. Berner Sinfonie Orchester, RTÉ Symphony Orchestra Dublin, RSO Moskau, St. Petersburg Philharmonic Orchestra, NHK Symphony Orchestra, Yomiuri Symphony Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra unter Alan Buribayev, Alexander Dmitriev, Vladimir Fedosseyev, Junichi Hirokami, Eliahu Inbal, Kenichiro Kobayashi, Alexander Lazarev, Erwin Lukac, Tatsuya Shimono und Yuri Temirkanov). • Für ihre künstlerische Tätigkeit erhielt sie diverse Kultur-Preise: Fresh Artist Award der Nippon Steel Corporation, Idemitsu Music Prize der Firma Idemitsu Kosan, Preis der Chopin-Gesellschaft Japan, der IUE-Kulturpreis und der Hotel Okura Musik Preis. • Zuletzt nahm sie den Förderpreis für Junge Künstler im Fach Musik vom Minister für Erziehung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Japans entgegen. • Inspiriert von der engagierten pädagogischen Tätigkeit ihrer Mentoren unterrichtet sie seit Mai 2011 an der Folkwang Universität der Künste Essen und ist gleichzeitig seit Februar 2013 Sonderlehrbeauftragte in Tokyo College of Music. (Stand: Mai 2013)
zu ihrem Konzert am 5. Oktober 2013
Gemeaux Das 2003 in Basel gegründete GÉMEAUX QUARTETT zählt heute zu den führenden Ensembles seiner Generation. Auf Einladung von Deutschlandradio Kultur feierte das Quartett 2011 sein Debüt in der Berliner Philharmonie. • Beim ARD-Musikwettbewerb 2008 gewannen die vier Musiker den 3. Preis und den begehrten Publikumspreis, 2007 den 1. Preis beim Kammermusikwettbewerb des „Migros-Kulturprozent“. Im selben Jahr erhielten sie den Mozart Preis der Stadt Luzern und wurden 1. Preisträger des Wettbewerbes der Basler Orchestergesellschaft (BOG). • 2009 wurde das Gémeaux Quartett mit dem Swiss Ambassador´s Award in London ausgezeichnet, der das Ensemble auf eine Tournee durch England, Schottland und Wales führte. • 2012 gewann das Quartett gleich zweimal den zweiten Preis bei den internationalen Wettbewerben „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz und dem „Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb“ in Wien. • Die vier Musiker stammen aus vier verschiedenen Ländern und verschmelzen ihre Sprachen musikalisch zu einer farbreichen Einheit. • Das Gémeaux Quartett kann auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken. Neben Auftritten im KKL Luzern, der Opera Bastille Paris, der Tonhalle Zürich, der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall und Kings Place in London oder in der Kölner Philharmonie, sind die vier Musiker Gast namhafter Festivals, wie beispielsweise dem Lucerne Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival, dem Heidelberger Frühling sowie dem Davos Festival. Auch zu Radio- und Fernsehaufnahmen wird das junge Quartett regelmäßig eingeladen, etwa von DRS 2, RTSI (Schweiz), Radio Berlin Brandenburg, SWR, WDR, dem Hessischen Rundfunk und dem Bayerischen Rundfunk. • Zu den Kammermusikpartnern des Quartettes zählen u.a. Isabel Charisius (Alban Berg Quartett), Maximilian Hornung, Jens Peter Maintz, Reinhard Latzko, Sebastian Manz, Christian Poltéra und Julian Prégardien. • Nach Kammermusikstudien bei Walter Levin und Sebastian Hamann werden die Vier derzeit noch von Rainer Schmidt (Hagen Quartett) künstlerisch beraten. Das Quartett war 2010/11 als „Ensemble in Residence“ an der Folkwang Hochschule Essen präsent. • Beim Label GENUIN erschien 2010 die Ersteinspielung der Streichquartette von Pierre-Dominique Ponnelle.
zu ihrem Konzert am 5. Oktober 2013
Guy_BraunsteinGUY BRAUNSTEIN ist in Tel Aviv, Israel geboren worden. Im Alter von sieben Jahren begann er, Violine zu lernen. Auf seinem Weg zum Berufsmusiker studierte er bei Chaim Taub und später in New York bei Glenn Dicterow und Pinchas Zuckerman. • Bereits in jungen Jahren begann Braunstein seine internationale Karriere sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und ist seitdem mit vielen wichtigen Orchestern aufgetreten, wie dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Bamberger Symphonikern, dem Dänischen Radio Sinfonieorchester Kopenhagen sowie dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, der Filarmonica della Scala und den Berliner Philharmonikern, um nur einige zu nennen. • Sein Erfolg führte ihn schnell zu den wichtigsten Bühnen der Welt, und er hat mit Musikern wie Issac Stern, András Schiff, Zubin Mehta, Maurizio Pollini, Vladimir Fedosejew, Yefim Bronfman, Daniel Barenboim, Lioba Braun, Sir Simon Rattle, Mitsuko Ushida, Andrey Boreyko, Lang Lang, Jonathan Nott, Emmanuel Ax, Gary Bertini, Pierre Laurent Aimard, Semyon Bychkov und Angelika Kirschlager zusammengearbeitet. • Zwischen 2003 und 2007 hatte Braunstein eine Professur an der Universität der Künste in Berlin inne und ist seit 2006 Künstlerischer Leiter des Rolandseck-Festival, zu welchem er regelmäßig internationale Stars wie Emmanuel Pahud, Hélène Grimaud, Amihai Grosz und François Leleux einlädt. • Braunstein wurde, als jüngster Geiger aller Zeiten, im Jahr 2000 zum 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker ernannt, mit denen er bereits 1992 als einer der Solisten in Beethovens Tripelkonzert unter der Leitung von Zubin Mehta aufgetreten war. • Höhepunkte der letzten Zeit waren solistische Auftritte mit dem Israel Symphony Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salz- burg, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Pannon Philharmonic Orchestra sowie der Philharmonie Sofia. Darüber hinaus beschäftigt sich Braunstein intensiv mit Kammermusik und gibt Recitals in London, Paris, Berlin, Luxemburg, Jerusalem, Frankfurt, Kroatien und Polen. • In den letzten Jahren hat sich Braunstein stolz und mit großem politischem Bewusstsein in Daniel Barenboims „West Eastern Divan Orchestra“ engagiert. • Seit dem Sommer 2013 widmet er sich seiner Solokarriere. • Braunstein spielt auf einer seltenen Geige, die 1679 von Francesco Ruggieri gebaut worden ist.
zu seinem Konzert am 14. November 2013 zu seinem Konzert am 14. November 2014
Ben-AriDer israelische Pianist OHAD BEN-ARI ist bereits im Alter von 12 Jahren mit dem israelischen Philharmonieorchester aufgetreten. Mit 13 studierte er an der Universität in Tel Aviv, unter anderem Klavier und Komposition. Ohad Ben-Ari hat zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen, darunter den ARD Wettbewerb und den begehrten Arthur Rubinstein Master Wettbewerb. Darauf folgten viele Einladungen zu Auftritten als Solokünstler mit Orchestern auf der ganzen Welt. • Im Jahr 1996 ging Ohad Ben-Ari in die Vereinigten Staaten, um dort als Musikproduzent, speziell im Bereich Pop und urbane Musik, zu arbeiten. In den folgenden Jahren hat er mit angesehenen amerikanischen Künstlern gearbeitet, ist in großen Fernsehsendungen aufgetreten und hat die verschiedensten Musikrichtungen aufgenommen, angefangen mit Klassik über Jazz bis hin zu Popmusik 10 Jahre später, kehrte er nach Israel zurück, und trat neben seiner Tätigkeit als Musikproduzent, der Musikfakultät der Universität in Tel Aviv. • Des Weiteren gründete er das Trio Mondrian, mit dem er regelmäßig durch Europa tourt. • Das Trio hat vor kurzem für Challenge Records ein Debütalbum veröffentlicht und dafür exzellente Kritiken bekommen. • Seit 2010 lebt und arbeitet er als Pianist und Komponist in Berlin. • Mit dem Violinisten Guy Braunstein lebte die langjährige Zusammenarbeit wieder auf.Letzterer hat Ohad Ben-Ari zu seinem Co-Direktor für das Bahnhof Rolandseck Kammermusikfestival ernannt. Viele von Ohad Ben-Ari’s Kammermusikstücken werden heute weltweit aufgeführt.
zu seinem Konzert am 14 November 2013 zu seinem Konzert am 14. November 2014 zu seinem Konzert am 25. September 2016
vondergoltzDie Cellistin KRISTIN VON DER GOLTZ studierte bei Christoph Henkel in Freiburg und William Pleeth in London.
Von 1991 bis 2004 war sie ebenfalls Mitglied des Freiburger Barockorchesters. Sie konzertiert heute sowohl auf modernem als auch auf dem Barockcello und ist als Solocellistin international unter Nikolaus Harnoncourt, Michael Hofstetter, Ton Koopman, Marc Minkovski und anderen gefragt. Seit 2006 ist sie Mitglied und auch Solistin der BerlinerBarockSolisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker. 
Von 2009 bis 2011 war sie Solocellistin des Münchner Kammerorchesters.
Kristin von der Goltz war als Dozentin beim Internationalen Bohemia Festival Prag sowie an der Orchesterakademie in Mannheim tätig. Von 2004 bis 2009 leitete sie eine  Frühförderklasse auf modernem Cello an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik in Regensburg. Nach Lehraufträgen an den Musikhochschulen in Duisburg und München folgte sie 2009 einem Ruf als Professorin für Barockcello an die Musikhochschule Frankfurt/Main sowie 2011 an die Hochschule für Musik und Bildende Künste München.

 • KRISTIN VON DER GOLTZ hat bei RaumKlang auf dem Barockcello drei Solo-CDs eingespielt, Sonaten von Jakob Klein, 2004, Capricen von D’all Abaco, 2006, und Sonaten von Antoine Dard, 2007, die alle hervorragende Rezensionen erhielten.
zu ihrem Konzert am 11. Januar 2014
leon-bergenLÉON BERBEN darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe der jüngeren Generation der »Alten Musik«-Szene aus. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1770, wobei sein Hauptinteresse der deutschen Musik, den Virginalisten und Jan Pieterszoon Sweelinck gilt. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart. • Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Diapason d’Or«, dem »Choc« von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. • Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag bei Rienk Jiskoot, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab. • Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte. Er unterrichtet Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule in Rostock.
zu seinem Konzert am 11. Januar 2014 zu seinem Konzert am 19. September 2014
LanglametDie Harfe lernte sie durch das Kinder-Album Piccolo und Saxo kennen und war von ihr verzaubert. Weil MARIE-PIERRE LANGLAMET unbedingt ein polyphones Instrument erlernen wollte, die Klavierklasse jedoch schon voll war, entschied sie sich für dieses Instrument. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Nizza bei Elizabeth Fontan-Binoche. Später nahm sie an Meisterkursen von Jacqueline Borot und Lily Laskine teil. Gerade 17-jährig wurde sie Solo-Harfenistin im Opernorchester von Nizza. Diese Position gab sie ein Jahr später wieder auf, um ihre Studien am Curtis Institute of Music in Philadelphia fortzusetzen. Von 1988 bis zu ihrer Aufnahme bei den Berliner Philharmonikern war sie stellvertretende Solo-Harfenistin der Metropolitan Opera New York. Marie-Pierre Langlamet konzertiert weltweit als Solistin mit renommierten Orchestern und Kammermusikensembles; darüber hinaus gibt sie zahlreiche Soloabende. Wegen ihrer Verdienste um die französische Musik erhielt die Harfenistin im Juni 2009 den französischen Orden für Kunst und Literatur. Seit 1995 unterrichtet Marie-Pierre Langlamet an der Orchester-Akademie.
zu ihrem Konzert am 16. Februar 2014
christoph_hartmannDer Oboist CHRISTOPH HARTMANN, geboren 1965, stammt aus Landsberg am Lech. Seine musikalische Ausbildung begann er als Gaststudent am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg bei Georg Fischer, setzte später sein Studium bei Günther Passin an der Musikhochschule in München fort und schloss es mit dem Meisterklassendiplom in den Fächern Oboe und Kammermusik ab. Unmittelbar nach dem Studium unterrichtete er selbst an der Münchner Musikhochschule. Seine Laufbahn als Orchestermusiker nahm 1991 als Solo-Oboist bei den Stuttgarter Philharmonikern ihren Anfang – bereits ein Jahr später wurde er als Oboist bei den Berliner Philharmonikern engagiert. Darüber hinaus konzertiert Christoph Hartmann regelmäßig als Solist und lehrt an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. 1999 rief er gemeinsam mit Orchesterkollegen das Kammermusikfestival „Landsberger Sommermusiken“ ins Leben.
zu seinem Konzert am 16. Februar 2014 zu seinem Konzert am 17. April 2016 zu seinem Konzert am 29. April 2018